Bugatti Veyron 16.4

Der Bugatti Veyron 16.4, mit dem mehrere Geschwindigkeitsrekorde gebrochen wurden, wurde im Volkswagenkonzern von Bugatti entwickelt und gebaut

Besonderheiten

Seit 2010 gibt es den Bugatti Veyron 16.4 Super Sport, der als eine der zahlreichen Modellvarianten des Bugattis viele Besonderheiten zusammenbringt. Deu gehören der 16 Zylinder-Mittelmotor aus vier Turboladern und zehn Kühlern, er ist 530 kg und mit Getriebe sogar 640 kg schwer, woher der Wagen seinen Namen hat, in dem Bugatti sind die Zylinder in V-Form angebracht, es ist also kein richtiger W-Motor. Außerdem gehören zu den Besonderheiten des Autos noch das 110 kg schwere Siebenganggetriebe, die Leistung von 1200 PS, eine Höchstgeschwindigkeit von 431 km/h, der maximale Drehmoment der bei 1500 Nm liegt und die phänomenale Beschleunigung von 0-100 km/h in 2,6 Sekunden.

Bremsen

In den Auto wurden Carbonbremsen verbaut um das schwere und leistungsfähige Fahrzeug abzubremsen. Der Wagen benötigt einen Bremsweg von 31,4 m und 2,3 Sekunden um von einer Geschwindigkeit von 100 km/h auf 0 km/h abzubremsen. Wenn das Bremspedal länger als 0,4 gedrückt wird und das Auto schneller als 240 km/h ist wird der Heckflügel automatisch, wie bei dem Mercedes-Benz SLR McLaren, steiler gestellt um den Luftwiederstand zu erhöhen und schneller abzubremsen.

Premiere

Die Bugatti Veyron Studie wurde 1999 auf der Tokyo Motor Show zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Doch bei der Preniere hatte der Wagen noch einen anderen Namen. Er hieß Bugatti Veyron EB 18.4, der auf 18 Zylinder im Motor zurückzuführen ist. Später wurde er in Bugatti Veyron 16.4, da der Motor aus insgesamt 16 Zylindern in vier Vierzylinderbänken besteht.

Serienproduktion

2003 wurde der erste fahrbare Prototyp des Bugattis fertiggestellt, doch bereits 2001 beschloss der Volkswagenkonzern das der Wagen in Serienproduktion geht. Das spätere Serienmodell sah bis auf einige kleine Unterschiede genauso aus wie der Prototyp. Der Anfang der Produktion wurde allerdings bis auf das Jahr 2005 verschoben, da es noch einige technische Probleme gab, die behoben werden mussten.

Namensgebung

Von dem Rennfahrer Pierre Veyron hat der Bugatti seinen Namen. Er war zwischen 1933 und 1953 im Rennsport aktiv. 1932 wurde er von Ettore Bugatti als Testfahrer eingestellt. 16.4 steht in dem Namen für die 16 Zylinder die in vier Vierzylinderreihen angeordnet sind.

Aerodynamik/Design

1999 wurde das Design von Hartmut Warkuß, dem damaligen Volkswagen-Designchef. Ihm wurde damals von dem jungen Jozef Kabaň geholfen. Er war ein erst 26 Jähriger Nachwugsdesigner. Später war er zwischendurch Designchef bei Škoda, außerdem leitender Außendesinger bei Audi und ist heute Designchef bei BMW.